WARUM DU ZUHAUSE NICHT FREI MALEN KANNST - UND WAS WIRKLICH HILFT
- Antonia Habitzl

- vor 17 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Als ich selbst anfing, wieder regelmäßig zu malen, war mein größtes Problem nicht die Motivation. Es war der Platz. Ein Blatt Papier oder Leinwand auf dem Küchentisch, Farbe, die garantiert irgendwo hinspritzt, und die Sorge, dass alles zwei Stunden später wieder weggeräumt sein muss, bevor man kocht.
Das Platzproblem ist kein Einzelfall
In Wien stehen im Schnitt nur rund 37 m² Wohnfläche pro Person zur Verfügung ((1)“Bewohnte Wohnungen” Datenstand 2022 (Land Wien, 2024)). Gerade in WG, mit Partner oder Familie bleibt für "ein Zimmer, das auch mal unordentlich sein darf" oder "wo die Leinwand trocknen kann" oft schlicht kein Platz. Kreativität scheitert bei den meisten Menschen also nicht an fehlendem Talent oder fehlender Lust – sondern an fehlendem Raum.
Die Idee hinter dem A.Lab
Genau aus dieser eigenen Frustration ist A.Lab entstanden: ein Ort, an dem du nicht erst aufräumen, einkaufen oder Platz schaffen musst, um kreativ zu werden. Ausgestattet mit allem, was du brauchst – Farben, Leinwände, Werkzeug –, jederzeit zugänglich nach dem Membership-Prinzip, wie man es vom Fitnessstudio kennt. Kein Kurs, keine feste Uhrzeit, kein Vorwissen nötig. Einfach kommen und kreativ werden.
Wie das Membership-Prinzip funktioniert
Du buchst dir Studiozeit, wann es für dich passt – einzeln, im 10er-Block oder im Abo. Du kommst, malst, gehst. Kein Abdecken, kein Materialkauf, keine Vorbereitung. Genau das macht Kreativität wieder alltagstauglich, statt zu einem Projekt, das immer wieder verschoben wird.

(1)Land Wien. (2024). Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien 2024. Wien.gv.at. 2024, 24.April, https://www.wien.gv.at/statistik/pdf/jahrbuch.pdf

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