MALTECHNIKEN FÜR EINSTEIGER:INNEN: DER GROßE ÜBERBLICK
- Antonia Habitzl

- vor 17 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Stunden
Eine der schönsten Fragen, die mir im Atelier gestellt wird: "Womit soll ich anfangen?" Es gibt kein Richtig oder Falsch – aber ein paar Grundlagen machen den Einstieg leichter. Hier ein Überblick über die Techniken, die bei uns im A.Lab am häufigsten zum Einsatz kommen. Zu jeder gibt es demnächst einen eigenen, ausführlichen Beitrag – hier schon mal das Wichtigste in Kürze.

Aquarell
Aquarellfarbe ist nicht deckend – helle Stellen entstehen dadurch, dass du den Untergrund durchscheinen lässt. Ein dickeres Papier lohnt sich, damit es sich beim Auftragen von Wasser nicht wellt. Je nach der Menge von Wasser kann die Intensität der Farbe gesteuert werden. Je weniger Wasser, desto mehr Kontrolle, je mehr Wasser, desto mehr überlässt du dem Zufall das Bild.
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Acryl
Bei Acryl kannst du in Schichten arbeiten, deckend oder lasierend, je nachdem, wie viel Wasser du beimischst. Die Farbe trocknet vergleichsweise schnell – wer länger Zeit zum Verblenden braucht, kann mit Retarder-Medium arbeiten. Acryl ist sehr vielseitig, gibt es in unterschiedlichen Konsistenzen und wird hier im Atelier am meisten verwendet.
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Sprühfarbe
Sprühfarbe trocknet fast augenblicklich und haftet auf fast jedem Untergrund – ideal, um schnell Flächen oder Verläufe zu erzeugen. Unbedingt für gute Belüftung sorgen und Schutzmaßnahmen wie eine FFP3-Maske verwenden, da die Aerosole schädlich für die Lunge sind. Hier kann man bei uns im A.Lab den Innenhof super dafür nutzen.
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Collage
Die zugänglichste Technik für alle, die noch unsicher sind: Material sammeln, unterschiedliche Kompositionen im Trockenen ausprobieren, bevor geklebt wird. Flüssigkleber oder Gel-Medium eignet sich gut als Bindemittel. Eine große Sammlung an Zeitschriften hilft dir hier im A.Lab, Inspiration zu finden.
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Drucktechniken
Von Hochdruck (klassischer Stempel-Effekt) über Flachdruck bis Tiefdruck – jede Technik erzeugt eine andere Textur. Ob Linol, alter Radiergummi, Holz, Verpackungsmaterial, Pflanzen oder Gel-matte, unterschiedliche Medien eignen sich hier ausgezeichnet.
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Kreide
Ob Ölkreiden oder Soft-Pastelle: Es handelt sich um ein unkompliziertes und zugängliches Medium, das sich gut zum Verwischen und Schichten eignet.
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Strukturpaste
Für alle, die Kunst nicht nur sehen, sondern auch fühlen wollen: Strukturpaste bringt Textur auf die Leinwand, bevor überhaupt Farbe ins Spiel kommt. Die Paste trocknet leider etwas langsamer, kann aber mit etwas Geduld dann bemalt werden. Für Ungeduldige kann die Paste auch mit Acrylfarben gemischt werden.
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Der wichtigste Tipp überhaupt
Du musst keine Technik "beherrschen", bevor du anfängst. Im A.Lab steht dir das gesamte Material frei zur Verfügung – jede Person bestimmt selbst, womit sie kreativ wird. Am meisten lernst du, wenn du einfach ausprobierst.

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