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Ein Altrosafarbfleck mit dem Schriftzug "A.Lab Art Atelier"

MEHR ALS MALEN: MEIN DIY STEHTISCH MIT FLIESENMOSAIK

14. Sept.
2 Min. Lesezeit

Manchmal beginnt ein Projekt nicht mit einem Plan, sondern mit einem Second-Hand-Fund. Ich hatte einen alten Stehtisch ergattert – solide, aber ziemlich langweilig und nicht zu 100 % passend für die Gemeinschaftsküche im A.Lab. Gleichzeitig lagen bei mir im Keller noch Musterfliesen, die eigentlich nur Platz weggenommen haben. Aus diesen zwei eher unspektakulären Dingen ist am Ende einer meiner liebsten kreativen Erfolge entstanden – und ein gutes Beispiel dafür, was im A.Lab alles möglich ist, auch jenseits der Leinwand.


Der erste Schritt: Farbe drauf

Die alten Musterfliesen waren in ihrer Ursprungsfarbe eher unauffällig, also habe ich sie kurzerhand mit Sprühfarbe besprüht – genau das Material, das bei uns im Atelier ohnehin frei zugänglich ist. Verschiedene Farben ohne großen Plan, einfach nach Gefühl.


Das Puzzle-Gefühl

Der eigentliche Spaß begann danach: die besprühten Fliesen dann mit einem Hammer zerschlagen und wie in einem großen Puzzle auf der Tischplatte anordnen. Ich habe sie zunächst nur mit doppelseitigem Klebeband fixiert, probehalber – verschoben, neu angeordnet, wieder verschoben, bis das Muster einfach gepasst hat. Das war überraschend meditativ: keine Vorlage, kein Bauplan, nur Ausprobieren und Reagieren auf das, was schon liegt.


Fixieren mit Fugenmasse

Sobald das Muster dann gepasst hat und keine Löcher mehr da waren, kam die Fugenmasse zum Einsatz, um alles dauerhaft zu befestigen. Der unspektakulärste Teil des Projekts, aber der, der es zu einem fertigen neuen coolen und einzigartigen Möbelstück gemacht hat.


Das Ergebnis

Ein Second-Hand-Tisch, der jetzt mehr Farbe und Persönlichkeit hat als jedes gekaufte Möbelstück – und der jede noch so langweilige Küche sofort aufpeppt.

Auch du kannst das bei uns ausprobieren

Das Schöne daran: Für dieses Projekt braucht es kein Material, das du extra kaufen müsstest. Sprühfarbe, verschiedenste Werkzeuge, sogar Restmaterial – alles das findest du bereits bei uns im Atelier. Wenn du also ein eigenes Möbelstück, ein altes Fundstück oder einfach irgendetwas mitbringst, das eine Farbauffrischung gebrauchen könnte, steht dir im A.Lab alles offen, um es umzugestalten. Genau das ist die Idee hinter unserem Ort: Es muss nicht immer die klassische Leinwand sein.


Warum ich das hier erzähle

Für mich zeigt dieses Projekt, wofür das A.Lab eigentlich steht: Es geht nicht nur ums Malen im klassischen Sinn, sondern um die Grundhaltung, mit der man an alles rangeht – ausprobieren, umordnen, sich von Materialien überraschen lassen, ohne vorher genau zu wissen, wie es am Ende aussieht. Jede Ecke im Atelier, jedes übrig gebliebene Material kann der Ausgangspunkt für so ein Projekt sein. Man muss nur anfangen.

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